Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission
Band 57
Neue Techniken in der Strahlendiagnostik und Strahlentherapie
Klausurtagung der Strahlenschutzkommission am 11./12. November 2004
Redaktion: Sybill Hähnel und Claudia Hahn, Bonn
2005, 157 Seiten, 28 Abbildungen, 3 Tabellen
ISBN 3-437-22337-2, 19,75 €
Neue Techniken in der medizinischen Diagnostik eröffnen die Möglichkeiten zur Verminderung der Strahlenexposition von Patienten und medizinischem Personal. Vor der Einführung neuer Untersuchungs- oder Behandlungstechniken muss zusammen mit dem medizinischen Nutzen auch das strahlenhygienische Risiko abgeschätzt werden und in eine Abwägung einfließen. Gerechtfertigt ist die Einführung der neuen Techniken nur dann, wenn das Nutzen-Risiko-Verhältnis besser ist als für bereits bestehende Verfahren.
Die Kombination von verschiedenen Untersuchungsverfahren, die bei bestimmten Indikationen von Vorteil sein können, bedarf einer sorgfältigen Indikationsstellung (z.B. Kombination der Positronen-Emissions-Tomographie mit der Computer-Tomographie, die sog. PET/CT).
Die Protonen- und Schwerionentherapie eröffnet als neue experimentelle Therapie Möglichkeiten in der Strahlenbehandlung von speziellen Tumoren. Eine fortlaufende wissenschaftliche Evaluierung ist jedoch erforderlich, um den besonderen Nutzen gegenüber etablierten Bestrahlungsverfahren ausreichend zu verifizieren.
Die Themen der Klausurtagungs-Vorträge waren:
Die SSK sieht nach Bewertung der Klausurtagung folgenden Handlungsbedarf: