Interventionelle Radiologie

Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet auf der 142. Sitzung der SSK am 05./06.12.1996

Kurzinformationen

Interventionelle radiologische Maßnahmen sind mit einer im Vergleich zu üblichen röntgendiagnostischen Untersuchungen hohen Strahlenexposition verbunden. Dies resultiert aus der meist hohen Dosisleistung, den häufig langen Durchleuchtungszeiten und hohen Aufnahmezahlen. Der Erfolg der interventionellen Radiologie erklärt sich aus der im Vergleich zu operativen Eingriffen geringeren Risiko und führte zu den hohen Zuwachsraten der letzten Jahre. Eine Expertengruppe des Ausschusses „Medizin und Strahlenschutz“ hat sich mit der Problematik befaßt und Empfehlungen zur Optimierung des Strahlenschutzes von Patienten und Personal bei interventionellen radiologischen Maßnahmen vorbereitet. Diese umfassen Festlegungen bezüglich Qualifikation (Fachkunde) und Dosis-Orientierungswerten für bestimmte Untersuchungen und geben einen Katalog technischer Anforderungen vor. Bezüglich des Strahlenschutzes des Personals werden Forderungen zum anlagenbezogenen Strahlenschutz und zum Tragen von Fingerringdosimetern erhoben.


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