Ultraviolette Strahlung und malignes Melanom

Bewertung epidemiologischer Studien von 1990-1996

Stellungnahme der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet auf der 156. Sitzung der SSK am 24.09.1998

Kurzinformationen

Seit mehreren Jahren kommt es zu einer Zunahme akuter und chronischer Schädigungen der Haut und der Augen, insbesondere zu einer Zunahme von Hautkrebserkrankungen, die zum größten Teil nach vorausgegangener Exposition durch ultraviolette (UV) Strahlung aufgetreten sind. Deshalb erschien es der Strahlenschutzkommission sinnvoll, den internationalen Kenntnisstand aufgrund epidemiologischer Untersuchungen zum Auftreten des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom) zusammenzufassen. Hierzu wurden wissenschaftliche Veröffentlichungen der Jahre 1990 bis 1996 ausgewertet. Das Jahr 1996 wurde als zeitlicher Endpunkt festgesetzt, da hierfür in den Literaturdatenbanken zum Zeitpunkt der Bearbeitung von der Vollständigkeit relevanter Publikationen ausgegangen werden konnte. Das Hauptziel war die Charakterisierung der Risikofaktoren, die das Auftreten dieser schweren Erkrankung begünstigen sowie die Ermittlung des notwendigen Forschungsbedarfs.

Die Strahlenschutzkommission sieht die Stellungnahme und die wissenschaftliche Begründung als einen Beitrag an, die Prävention des malignen Melanoms weiter voranzutreiben.


© Strahlenschutzkommission