Empfehlung der Strahlenschutzkommission
Verabschiedet auf der 217. Sitzung der SSK am 20./21.09.2007
Veröffentlicht im BAnz Nr. 21a vom 07.02.2008
Ausgelöst durch die französische Studie „Childhood leukemia incidence and exposure to indoor radon, terrestrial and cosmic gamma radiation“, Health Phys 90(6), 569-579 (2006) von A. S. Evrard und weiteren Mitautoren, in der regionale Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Kinderleukämien und der natürlichen Hintergrundstrahlung untersucht worden waren, wurde die Frage aufgeworfen, ob die Durchführung einer entsprechenden Studie auch für Deutschland sinnvoll sei.
Die Frage nach der Zweckmäßigkeit einer Studie mit ähnlicher Zielsetzung für Deutschland betrifft sowohl die Durchführbarkeit selbst, d.h. insbesondere die Frage nach dem notwendigen Studienumfang und der Verfügbarkeit und Qualität von Datenquellen, als auch die Aussagekraft der zu erwartenden Ergebnisse aufgrund des Studienansatzes.
Zusammenfassend lauten die Empfehlungen der SSK zu epidemiologischen Studien zum Zusammenhang von Kinderleukämien und natürlicher Radon-Exposition folgendermaßen:
Die Strahlenschutzkommission hat die Empfehlung „Möglichkeiten epidemiologischer Studien zum Zusammenhang von Kinderleukämie und natürlicher Radon-Exposition“ auf der 217. Sitzung am 20./21. September 2007 verabschiedet.