Orientierungshilfe für bildgebende Untersuchungen

Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet auf der 231. Sitzung der SSK am 09./10.12.2008

Veröffentlicht im BAnz Nr. 5a vom 12.01.2010

Kurzinformationen

Als die Strahlenschutzkommission im Jahr 2006 im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eine Orientierungshilfe für radiologische und nuklearmedizinische Untersuchungen in Deutschland erarbeitet hat, wurde vereinbart, die Empfehlungen regelmäßig dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik anzupassen. In den zwei Jahren nach dem Erscheinen der ersten Auflage wurden von Ärzten, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften konstruktive Änderungsund Verbesserungsvorschlägen eingebracht. Diese wurden von einer Expertengruppe bewertet und größtenteils direkt oder mit kleineren Modifikationen übernommen. Weiterhin wurde bei vielen medizinischen Fragestellungen der Einsatz der Bildgebung überarbeitet und dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. Auch in der Gewichtung der einzelnen Verfahren wurden Veränderungen vorgenommen, so ist z.B. dem Ultraschall und der Magnetresonanztomographie in der Abklärung einzelner Fragestellungen eine höhere Bedeutung zugekommen. PET und PET/CT wurden ebenfalls in ihrem Indikationsspektrum erweitert. Mit der flächendeckenden Einführung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms (Mammographie-Screening) in Deutschland konnten jetzt auch die Empfehlungen zur Untersuchung asymptomatischer Frauen zwischen 50 und 69 Jahren aufgenommen werden.

Die aktualisierte Fassung der Orientierungshilfe wurde von der Strahlenschutzkommission als Empfehlungen in ihrer 231. Sitzung am 09./10. Dezember 2008 verabschiedet.

Hinweis: Kapitel J wurde 2010 aufgrund der ersten Aktualisierung der Stufe-3-Leitlinie „Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland“ aus dem Jahr 2008 geändert. (Kapitel J)

Eine Fassung der Orientierungshilfe mit dem geänderten Kapitel J finden Sie hier.


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