Einsatz kassettenbasierter bildgebender Systeme für mammographisch gesteuerte Interventionen

Stellungnahme der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet auf der 239. Sitzung der SSK am 03./04.12.2009

Veröffentlicht im BAnz Nr. 65 vom 29.04.2010

Kurzinformationen

Bei mammographisch gesteuerten Interventionen wird zwischen der Abklärung eines Tumorverdachtes mittels Vakuum-Nadelbiopsie und der Drahtmarkierung vor der Operation eines Mammakarzinoms unterschieden.

Die Drahtmarkierung erfolgt normalerweise unter Röntgen- oder Ultraschallkontrolle, wobei die Lage der Markierung durch Röntgen-Mammographien kontrolliert wird. Dafür sind sowohl Film-Folien-Systeme, Speicherfolien als auch digitale Systeme geeignet.

Für die stereotaktische Vakuumbiopsie sollten wegen der langen Untersuchungsdauer bei dem Einsatz konventioneller Verfahren und der damit verbundenen Gefahr der Bewegungsabweichungen mit daraus resultierenden Wiederholungsuntersuchungen nur noch digitale Systeme verwendet werden. Mit diesen Systemen besteht auch die Möglichkeit zur Dosisreduktion.

Die SSK hat ihre Stellungnahme zum „Einsatz kassettenbasierter bildgebender Systeme für mammographisch gesteuerte Interventionen“ in ihrer 239. Sitzung am 3./4. Dezember 2009 verabschiedet.


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