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Blendung durch natürliche und neue künstliche Lichtquellen und ihre Gefahren

Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet in der 205. Sitzung der SSK am 16./17.02.2006

Kurzinformationen

Während sich frühere Empfehlungen der SSK mit den direkten Schädigungen von Augen und Haut durch die Einwirkung optischer Strahlung befassten, ist es Ziel der hier vorgestellten SSK-Empfehlung, auf Gefährdungen hinzuweisen, die als indirekte Wirkungen durch das Auftreten von Blendungen entstehen können, und konkrete Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Minimierung der Blendung aufzuzeigen.

Mehrere Umstände erfordern die stärkere Beschäftigung mit Blendungsphänomenen. Zum einen werden in zunehmendem Maße neue Lichtquellen, wie z.B. Licht-emittierende Dioden, eingesetzt. Da diese zum Teil über eine sehr hohe Leuchtdichte verfügen, besitzen sie auch ein entsprechend hohes Blendungspotential. Zum anderen fehlen für wichtige Anwendungen Vorschriften und technische Regeln zur Vermeidung von Blendungen. So wird z.B. in den Zulassungsvorschriften für Kfz-Scheinwerfer gefordert, die Blendwirkung zu prüfen. Dies konnte bisher jedoch in der Praxis nicht umgesetzt werden, da geeignete Prüfvorschriften fehlen.

Im Dokumentationsteil werden, neben der Rolle der Leuchtdichte bei der Blendung, die verschiedenen Blendungsbegriffe (Adaptations-, Relativ-, Absolutblendung, direkte und indirekte Blendung u.a.) sowie unterschiedliche Bewertungsmethoden beschrieben. Darüber hinaus wird auf durch Licht induzierte Augenschäden eingegangen; abschließend werden Beispiele für Blendungssituationen dargestellt.

Diese Empfehlung ist in Band 61 der Reihe "Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission" enthalten.

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Die Strahlenschutzkommission (SSK) ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und berät dieses ...

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