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Erforderliche medizinische Kapazitäten für die Versorgung und Betreuung der Bevölkerung im radiologischen und nuklearen Notfall

Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet in der 287. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 23./24.03.2017
Veröffentlicht im BAnz AT 10.4.2018 B4

Aufgrund der Vorgaben für Notfallexpositionssituationen in der Richtlinie 2013/59/Euratom (Euratom 2014) und den Empfehlungen der SSK basierend auf den Erfahrungen nach dem Reaktorunfall in Fukushima hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die SSK gebeten,

  • die existierende Literatur und die vorliegenden Konzepte für medizinische Notfallschutzmaßnahmen bezüglich ihrer Aktualität und Plausibilität zu bewerten,
  • die zur Bewältigung aller Ereignisse und Szenarien des aktuellen Ereignis- und Szenarienkatalogs notwendigen medizinischen Kapazitäten abzuschätzen,
  • dem BMUB Vorschläge für eine sach- und fachgerechte Umsetzung zur Erreichung dieser notwendigen medizinischen Kapazitäten zu unterbreiten sowie festzustellen, inwieweit bezüglich der Thematik Forschungsbedarf besteht.

Mit der vorliegenden Empfehlung hat die SSK ihre Empfehlung zu Notfallstationen (SSK 2014) ergänzt und um die benötigten Kapazitäten für ein integriertes Beratungs- und Versorgungskonzept unter Einbeziehung nicht kerntechnischer Unfälle erweitert.

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Zusatzinformationen

Beratungsgremium SSK

Die Strahlenschutzkommission (SSK) ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und berät dieses ...

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