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Heft 09: Interventionelle Radiologie

Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Redaktion: Sybill Hähnel, Bonn
1997, 40 Seiten
ISBN 3-437-25458-8, 10,25 €
Dieses Heft wurde ersetzt durch Heft 56 dieser Veröffentlichungsreihe

Interventionelle radiologische Maßnahmen sind mit einer im Vergleich zu üblichen röntgendiagnostischen Untersuchungen hohen Strahlenexposition verbunden. Dies resultiert aus der meist hohen Dosisleistung, den häufig langen Durchleuchtungszeiten und hohen Aufnahmezahlen. Der Erfolg der interventionellen Radiologie erklärt sich aus dem im Vergleich zu operativen Eingriffen geringeren Risiko und führte zu den hohen Zuwachsraten der letzten Jahre. Eine Expertengruppe des Ausschusses "Medizin und Strahlenschutz" hat sich mit der Problematik befasst und Empfehlungen zur Optimierung des Strahlenschutzes von Patienten und Personal bei interventionellen radiologischen Maßnahmen vorbereitet. Diese umfassen Festlegungen bezüglich Qualifikation (Fachkunde) und Dosis-Orientierungswerten für bestimmte Untersuchungen und geben einen Katalog technischer Anforderungen vor. Bezüglich des Strahlenschutzes des Personals werden Forderungen zum anlagenbezogenen Strahlenschutz und zum Tragen von Fingerringdosimetern erhoben.

Die Strahlenschutzkommission hat diese Empfehlung in ihrer 142. Sitzung am 5./6. Dezember 1996 verabschiedet.


Zusatzinformationen

Beratungsgremium SSK

Die Strahlenschutzkommission (SSK) ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und berät dieses ...

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