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Heft 10: Strahlenexposition an Arbeitsplätzen durch natürliche Radionuklide

Radiation exposure at working places by natural radionuclides

Stellungnahme der Strahlenschutzkommission

Redaktion: D. Becker, G.-H. Schnepel
1. Auflage, deutsch/englisch, 1997, 48 Seiten
ISBN 3-437-21336-9, 14,95 €

Die EURATOM-Grundnormen für den Strahlenschutz vom 13. Mai 1996 fordern die Mitgliedsstaaten der EU auf, die Arbeiten und die Arbeitsplätze zu ermitteln, die in Bezug auf eine Strahlenexposition durch natürliche Strahlenquellen von Bedeutung sind. Eine derartige Unternehmung ist auch von der Strahlenschutzkommission für notwendig gehalten worden. In diesem Bericht werden für Deutschland die möglichen Expositionspfade durch natürliche Strahlung, das Ausmaß der Strahlenexposition an Arbeitsplätzen für diese Expositionspfade und die Anzahl der bei den verschiedenen Expositionspfaden betroffenen Beschäftigten angegeben. Der Bericht enthält eine umfangreiche Angabe von Literaturquellen und bildet damit eine Grundlage für die Einbeziehung der Exposition an Arbeitsplätzen durch natürliche Strahlenquellen und die Umsetzung in die Strahlenschutzregelungen. Strahlenexpositionen durch natürliche Strahlenquellen an Arbeitsplätzen, die aus Strahlenschutzgründen zu beachten sind, treten auf bei:

  • Verwendung thorierter Schweißelektroden,
  • fliegendem Personal und beruflichen Vielfliegern,
  • Arbeitsplätzen in der Wasserwirtschaft,
  • Arbeitsplätzen bei der Beseitigung der Folgen des Uranbergbaus,
  • Untertagearbeitsplätzen,
  • Arbeitsplätzen in Gebäuden mit erhöhter Radonkonzentration.

Zusatzinformationen

Beratungsgremium SSK

Die Strahlenschutzkommission (SSK) ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und berät dieses ...

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